Dropzone!

Meine erste Fahrt mit dem Steuer auf der falschen Seite. So schlimm wars dann doch nicht. Und als Mitteleuropäer, hat man den Vorteil, dass beim Linksabbiegen fast immer die Scheiben gereinigt werden, da Blinkerhebel und Scheibenwischer auch vertauscht sind. Sehr lustig das ganze. Aber mit ein wenig Konzentration ist das gut zu händeln.

 

Nach etwas mehr als einer Stunde bin ich dann in Picton angekommen.
Was soll ich sagen… kennste eine Dropzone, kennste alle. Sehr netter Staff, sehr netter Chef. Nach kurzem Gespräch wurde der Papierkram sofort auf die Bahn gebracht. Wenn alles klappt, bin ich in ner Woche im Business. Derweil spring ich eben so. Kurz vorm Einsteigen hab ich dann noch mal kurz nachgehakt, ob jemand mein Rig checken möchte. Ordnung muss sein. Der Chef meinte nur ‚Ah, well yeah… let me see… yeah, no worries. Have fun.‘.
Dann auch hier wieder das gleiche, wie Zuhause – Freeflybriefing wie gewohnt im Flieger und mit zwei Sitflyern raus aus der Caravan. Hinterher mit Mikey, AFF-Lehrer hier, nen schönen Headdown Sprung aus der PAK. Dann wurd’s mir zu windig. Die Landungen sitze ich hier erstmal einfach aus, und da die Wiese fast Golfrasenqualität hat auch kein Problem. Man muss nur vorher gucken wo man hin will, da die Wiese auch hügelig wie ein Golfparcour ist. Abends Bier und Lagerfeuer. So muss das sein.

Holzbeschaffung ist hier auch etwas anders als in good old germany… Einfach den Pickup mit nem Anhänger bewaffnen, drei Mann aufgesessen und 500m weiter den Wald nach umgefallenem absuchen und 15 min später brennt das Feuerchen.

Ein bischen gewöhnungsbedürftig ist, dass es ab ca 18:00 Uhr kein Strom mehr gibt. Der kommt von nem Generator und der wird eben abgeschaltet. Aber damit kann man umgehen. Alle Akkus rechtzeitig laden, vorher duschen und dann passt das schon. Die Sonnenuntergänge sind der Hammer. Und das schon hier in Großstadtnähe. Allerdings scheint es, als ob die Dämmerung im fast-forward-Modus läuft. Sonne weg, dunkel. Und erstmal der Sternenhimmel – ich versuch das mal Fotografisch festzuhalten, die Tage. Wahnsinn sag ich euch.

Heute hab ich beschlossen, nix zu machen, da es, wie gestern, bläst wie die Sau. Und wenn ich nicht unbedingt muss, dann brauchen wir’s auch nicht zu übertreiben.

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