Ach wie aufregend

Da hatte ich doch glatt meine erste Außenlandung in Down Under. Zuerst dachte ich, scheiße Außenlandung, dann dachte ich, ach ist ja alles Wiese hier, dann dachte ich scheiße, da ist ja alles voller Steine, dann dachte ich, puuh, sind nur Kuhfladen, dann dachte ich, scheiße, dass ist Kuhscheiße, dann dachte ich scheiße, wo Kuhfladen sind, sind auch Kühe und wo Kühe sind, da sind auch Zäune. Aber ging alles gut. Souverän zwischen den Hinterlassenschaften eingeparkt. Nur doof, dass auf dem Zaun Strom war. So gab’s erst mal schön ein gefegt. Aber der Tandemgast fand´s voll aufregend.

Mein erstes Tandem auf Deutsch hab ich auch gemacht. Mit Vera aus der Schweiz. Komisch, nach zwei Monaten Englisch reden wieder normal zu sabbeln. Aber auch das wurde mit Erfolg bewältigt.

Ganz toll ist, dass mein Sprungbuch förmlich explodiert. Was ich echt gut finde. Endlich. Ich versuch jetzt mal 100 Tandems hintereinander zu machen. Das sollte in zwei Wochen zu machen sein. Hab ja schon Fuffzig.

Eine neue hoheitliche Aufgabe hab ich jetzt auch. Scheißhäuser und Duschen fegen. Was auch nötig ist, da neben Blättern und Zweigen jeden Morgen hunderte von Käfern und sonstigem Viehzeugs da rumliegen. Bin mal gespannt, wann ich zum Rasen mähen befördert werde. Das wird lustig. Cooles Ding. Und schnell!

Schlafen ist zeitweise recht schwer. Samstag war es um 22:30 Uhr noch 28° warm. Was für einen stinknormalen Mitteleuropäer, wie mich, echt warm ist. Einzige Möglichkeit ist ganz ruhig zu liegen, sich nicht bewegen und Musik hören. Musik, damit man die verfluchten Moskitos nicht hört. Morgens muss man dann eben mit den Stichen leben. Und immer eine Flasche Wasser in Reichweite.

Ich hab eine neue Seite eingefügt. „Cars“. Da stell ich von jedem Vehikel mit dem ich gefahren bin ein Foto rein. Man glaubt kaum, in was für abgefuckten Karren man hier teilweise unterwegs ist.

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